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Brand Monitoring

Mit den Techniken des Brand Monitoring kann man die Reaktionen von bestehenden Kunden und potentiellen Kunden auf Marken, Produkte und Unternehmen messen, dokumentieren und verfolgen.

Daraus können wertvolle Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie der Verbraucher eine Marke etc. aufnimmt. Im Anschluss kann darauf mit den geeigneten Mitteln und Methoden reagiert werden. Unter Brand Monitoring versteht man grundsätzlich die Markenbeobachtung und Markenüberwachung. Diese können auf verschiedenen Kanälen realisiert werden, z. B. im stationären Handel oder auch im Bereich Social Media. Großer Wert wird dabei auf den sogenannten „User generatet Content“ gelegt. Darunter versteht man echte Aussagen von Verbrauchern und Produktkäufern, beispielsweise durch Umfragen im Einzelhandel oder in Foren, auf Blogs und auf der Unternehmenswebseite.

Ziel des Brand Monitoring

Durch Brand Monitoring soll das Image einer Marke und/oder eines Produktes sowie die Reputation und Autorität langfristig optimiert werden. Ein Sonderfall ist hierbei das Monitoring aller rechtlichen Aspekte, welches mit dem Fachbegriff Brand Protection bezeichnet wird. In den letzten Jahren haben sich aber auch noch weitere Spezialisierungen im Bereich des Brand Monitoring entwickelt. So spricht man heute bei Methoden, die ausschließlich die Aussagen von Verbrauchern im Social Media Bereich betreffen, folgerichtig von Social Media Monitoring.

Wie läuft Brand Monitoring in der Praxis ab?

Marken-, Produkt- und Unternehmensnamen können im Rahmen des Brand Monitoring entweder automatisch oder manuell – durch speziell geschulte Mitarbeiter – überwacht werden. Ziel ist es dabei, möglichst schnell mitzubekommen, wenn ein Produkt-, Marken- oder Unternehmensname im Zusammenhang mit negativen Äußerungen erwähnt wird. In diesem Fall muss schnell gegengesteuert werden, so dass die vorherige Reputation wieder hergestellt werden kann. Dies erfolgt mit unterschiedlichen Mitteln, z. B. durch die Aussagen zufriedener Kunden, durch die Darstellung von Testergebnissen usw.

Des Weiteren kann mit Brand Monitoring auch ein auffälliges und diffamierendes Verhalten von Mitbewerbern aufgedeckt werden. Hier geht es um Themen wie Brand Bidding, negatives Marketing oder Ad Hijacking. Dies gilt übrigens auch für Registrierungen von Domains, Markennamen und Patenten.

Um das grundsätzlich sehr aufwendige Brand Monitoring zu erleichtern, stehen diverse Tools zur Verfügung. So können beispielsweise spezielle „Patent- und Markenwächter“ eingesetzt werden, die automatisch Alarm schlagen, wenn eine Marke oder ein Patent mit den vordefinierten Eigenschaften angemeldet wird. Gleiches gilt für den kostenlosen Google-Alert-Dienst, mit dem der Nutzer immer dann eine automatische Nachricht erhält, wenn unter den von ihm definierten Keywords etwas Neues im Netz veröffentlicht wird. Die Möglichkeiten des Brand Monitorings sind also enorm vielfältig.







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