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Bounce Message

Wer Marketing per E-Mail betreibt, der wird die sogenannte Bounces bereits kennen. Grundsätzlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass beim Versand einer hohen Zahl von E-Mails alle Mails korrekt bei ihrem Empfänger ankommen. Immer wieder werden E-Mail-Adressen gelöscht, dafür neue angelegt usw. Somit ändern sich E-Mail-Adressen ständig, was auch bei einer gut gepflegten und aktuellen E-Mail-Liste nicht zu vermeiden ist. Die Bounce Message gibt Auskunft darüber, dass eine E-Mail nicht wie gewünscht zugestellt werden konnte.

In der Regel wird diese Nachricht automatisch vom betreffenden Mailserver erstellt. Er erkennt also, dass die E-Mail nicht beim Empfänger angekommen ist, erstellt daraufhin eine entsprechende Nachricht und lässt diese dem E-Mail-Versender zukommen. Im englischsprachigen Bereich gibt es für die Bounce Message weitere Bezeichnungen, zum Beispiel Non Delivery Notification oder SMTP Reply. Es gibt verschiedene Arten von Bounces. Welcher Bounce vorliegt, wird dem Versender in der jeweiligen Bounce Message mitgeteilt. Grundsätzlich wird in diesem Zusammenhang zwischen Hard Bounces und Soft Bounces unterschieden. Ein Soft Bounce liegt vor, wenn die E-Mail-Adresse des Empfängers zwar noch besteht, die Mail aber trotzdem nicht angenommen werden konnte. Grund dafür können beispielsweise ein überfülltes Mailpostfach oder technische Schwierigkeiten bei Mailempfang sein. In diesem Fall kann der Versender, nachdem er die Nachricht von einem Bounce erhalten hat, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals versuchen, die Mail zu versenden. Bei einem Hard Bunce dagegen ist die Empfängeradresse permanent nicht erreichbar, zum Beispiel weil der gesamte E-Mail-Account gekündigt oder aufgelöst wurde. In diesem Fall bringt auch das spätere erneute Versenden der E-Mail nichts.

In jeder Bounce Message werden neben der eigentlichen Nachricht über die Unzustellbarkeit auch noch weitere Informationen vermittelt. So erhält der Absender der E-Mail beispielsweise die IP-Adresse und die URL des Mailservers sowie die Uhrzeit und das Datum der versuchten Zustellung. Für die Fehlerursache wird jeweils ein Fehlercode angegeben, der durch eine Zahl dargestellt wird. Und auch die komplette Nachricht, welche nicht zugestellt werden konnte, ist in der Bounce Message nochmals enthalten. Dies ist zum Beispiel wichtig für Versender, die gleichzeitig mehrere E-Mail-Kampagnen laufen haben.

Im Bereich des E-Mail-Marketings ist die Bounce Message ein wichtiges Instrument, um beispielsweise festzustellen, wie viele der versendeten E-Mails beim Empfänger durch einen Spamfilter herausgefiltert werden. So können Mailinhalte, Überschriften, Betreffzeile usw. entsprechend umformuliert werden, um eine bessere Zustellrate zu erreichen.







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