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Bing Ads

Im Bereich der bezahlten Anzeigen in den Suchmaschinen hat Google mit seinem Adwords-Programm ganz klar die Nase vorn. Der Konkurrent Microsoft liegt mit seinem Bing Ads Programm deutlich dahinter, nichtsdestotrotz können Bing Ads eine interessante Alternative zu den bekannten Adwords Anzeigen sein.

Im Jahr 2006 startete Microsoft sein Bing Ads Werbeprogramm für die beiden Suchmaschinen Bing und Yahoo!, welche beide dem Konzern gehören. Die grundsätzliche Funktionsweise gleicht der von Google Adwords, mit lediglich marginalen Unterschieden. Zunächst wurde die Buchung und Schaltung der Anzeigen von einem Dienstleister namens Ouverture abgewickelt, den Microsoft schließlich übernahm. So erfolgt die Abwicklung mittlerweile komplett inhouse.

Die Preise für das Schalten einer Werbeanzeige mit Bing Ads sind – wie auch bei Google Adwords – stark abhängig von der Wettbewerbssituation. Je mehr Werbetreibende auf ein Keyword bieten, desto teurer sind die Klickpreise. Des Weiteren hängen die Preise von der Qualität der verwendeten Keys sowie von der Gestaltung der Anzeigen ab. Besonders praktisch: Wer bereits ein Google Adwords Konto besitzt, der kann seine Anzeigentexte sowie die Keywordlisten ganz einfach in den Bing Ads Editor – das Onlinetool für die Anzeigengestaltung und Bearbeitung – importieren.

Ein umfangreiches Targeting, also das Abstimmen der Anzeigen, ist mit Bing Ads ebenfalls möglich. Dabei lassen sich die Anzeigen bzw. Keywords sowohl nach einem geografischen Standort ausrichten als auch nach Wochentagen, Tageszeiten sowie Geschlecht und Alter der Empfänger. Zudem lässt sich auswählen, auf welchen Geräten die Werbung dargestellt werden soll.

Die Klickpreise bei Bing Ads setzen sich neben den bereits angesprochenen Geboten der Mitbewerber auch aus der CTR (Click Through Rate) sowie dem Qualitätsfaktor zusammen. Dieser Faktor ist bereits von Google Adwords sehr bekannt, seine genaue Berechnung allerdings geben weder Google noch Bing preis.

Generell gilt jedoch auch bei Bing Ads: Je höher der Wettbewerb für ein Keyword ist, desto höher fällt auch dessen Klickpreis aus. Der Werbekunde hat die Möglichkeit, die auf seine Keywords getätigten Klicks monatlich zu bezahlen. Zudem kann er sein Bing Ads Konto auch im Voraus mit einem Guthaben ausstatten, von dem dann die Werbekosten entsprechend abgezogen werden. Ebenso wie bei Google Adwords kann zudem eine tägliche Budgeteinschränkung vorgenommen werden, damit der Werbekunde die Kontrolle über die Kosten behält.

Anzeigenformen bei Bing Ads

Grundsätzlich unterscheidet Bing hinsichtlich seiner Anzeigen zwischen zwei verschiedenen Anzeigentypen - Inhaltsanzeigen und Suchanzeigen. Die klassischen Suchanzeigen werden dabei im Rahmen der Suchergebnisse der Suchmaschinen Bing und Yahoo! angezeigt, während Inhaltsanzeigen auf den Seiten des Bing-Werbenetzwerks dargestellt werden.







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