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Atom Feed

Der so genannte Atom Feed ist etwas weniger bekannt als sein konkurrierendes Format, der RSS Feed. Man bezeichnet damit ein kleines Hilfsprogramm, mit dem der Nutzer über die neuen Inhalte einer Webseite, eines Onlineshops etc. automatisch informiert werden kann. Das Prinzip ist einfach nachvollziehbar: Der Besucher einer Webseite hat die Möglichkeit, einen entsprechenden Atom-Feed zu abonnieren und benötigt zusätzlich den dazu passenden Feed-Reader.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so kann der Nutzer sämtliche neuen Inhalte einer Webseite übersichtlich in Kurzform betrachten und diese mit anderen Nutzern austauschen. Hierbei spielt insbesondere der Umstand eine Rolle, dass bei Atom Feeds sämtliche Inhalte in ein einheitliches Format gebracht werden, so dass sie flexibel austauschbar sind. Daher eignet sich ein solcher Feed auch sehr gut für Weblogs.

Die technische Umsetzung eines Atom Feeds basiert auf dem XML-Format. Das Besondere dabei: Nicht nur die speziellen Feedreader können dieses Format anzeigen, auch die meisten handelsüblichen Browser. Allerdings kann das Layout hier etwas abweichen.

Vorteile eines Atom Feeds für den Nutzer

Einige Vorteile des Atom Feeds für den Nutzer wurden hier bereits genannt. Er muss fortan nicht mehr jede Webseite einzeln besuchen und dort mühsam die Neuigkeiten entnehmen. Vielmehr erhält er sämtliche Updates seiner Lieblings-Webseiten übersichtlich in einem Fenster angezeigt und spart somit beim Lesen Zeit. Er wird immer nur über die Neuheiten informiert, so dass er keine überflüssige Zeit mit dem Lesen bereits konsumierter Inhalte verbringen muss.

Doch auch für den Webseitenbesitzer bzw. einen Shopbetreiber bringen Atom Feeds zahlreiche Vorteile. Sie können damit die Besucher ihrer Seite dauerhaft an sich binden, ohne dass diese die Seite immer wieder besuchen müssen. Gerade für Shopbetreiber bietet sich hier die Möglichkeit, potentielle oder bereits bestehende Kunden auf neue Produkte oder Dienstleistungen hinzuweisen. Aber auch Blogger können mit einem Atom Feed ihre Leser immer dann benachrichtigen, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wurde. Die Kundenbindung lässt sich mit einem solchen Feed also enorm verstärken. Ein Problem ergibt sich mit Feeds allerdings dadurch, dass sie im Rahmen der

Suchmaschinenoptimierung für doppelte Inhalte sorgen. Die entsprechenden Inhalte werden also nicht nur auf der Webseite veröffentlicht, sondern zusätzlich auch noch im Feed. Daher sollte der Suchmaschinenoptimierer die geeigneten Maßnahmen ergreifen, um negative Auswirkungen durch doppelten Content zu vermeiden. Diese Maßnahmen bestehen beispielsweise darin, ausgehende Links mit dem nofollow-Attribut zu versehen. Zudem sollten Atom Feeds nicht als Spam-Schleuder missbraucht werden, auch dadurch können negative Effekte auf das Ranking der damit verbundenen Webseite entstehen.







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