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Affiliate Marketing

Eine der verbreitetsten Formen des Marketings – insbesondere im Internet – ist das Affiliate Marketing. Im deutschsprachigen Bereich spricht man dabei auf vom sogenannten Empfehlungsmarketing. Das Prinzip hinter Affiliate Marketing ist leicht verständlich: Es handelt sich hierbei um eine Partnerschaft zwischen dem Affiliate (dem Werbetreibenden) und dem Merchant (Betreiber des Partnerprogramms). Hieraus ergibt sich eine echte WIN-WIN-Situation. Der Affiliate erhält für eine Empfehlungen bzw. das zur Verfügung stellen von Werbeplätzen eine Vermittlungsprovision, der Merchant dagegen vergrößert ohne Mehraufwand und Werbekosten seinen Kundenkreis und generiert damit mehr Verkäufe, mehr Anfragen oder eine Vergrößerung seiner Markenbekanntheit.

Grundsätzlich kann Affiliate Marketing sowohl online als auch offline betrieben werden, bekannt ist es jedoch insbesondere aus dem Internet. Die klassische Vorgehensweise: Der Affiliate meldet sich für das Partnerprogramm des Merchants an und schaltet anschließend Werbung in Form von Textlinks, Bannern etc. auf seinen Webseiten. Klickt ein Besucher der Seiten auf ein Werbemittel des Affiliates und führt eine bestimmte vordefinierte Aktion aus, erhält der Affiliate vom Merchant dafür eine Provision. In welchem Fall die Provision gezahlt wird, hängt vom gewählten Vergütungsmodell ab, das vom Merchant festgelegt wird.

Vergütungsmodelle

Der Oberbegriff aller Vergütungsmodelle für Affiliates nennt sich Cost per Action bzw. Pay per Action. Der Begriff Action definiert hier also die vorgegebene Handlung, die der Besucher der Webseite des Affiliates ausführen muss. Folgende Vergütungsmodelle sind am weitesten verbreitet:

Pay per Sale / Cost per Sale

Für den Merchant ist dies das „sicherste“ Modell im Affiliate Marketing, denn hier erhält der Affiliate nur dann eine Vergütung, wenn sich aus der Vermittlung ein Verkauf ergeben hat. Er erhält also einen Anteil des generierten Umsatzes, z. B. 5 %.

Pay per Lead / Cost per Lead

Bei diesem Modell erhält der Affiliate eine festgelegte Provision, wenn der Besucher eine vordefinierte Aktion ausgeführt hat. Oft handelt es sich hierbei um den Eintrag in einen Newsletter, es kann aber auch die Bestellung von Infomaterial, die Teilnahme an einem Gewinnspiel etc. vergütet werden.

Pay per Click / Cost per Click

Dies ist das für den Merchant risikoreichste Vergütungsmodell im Affiliate Marketing. Er zahlt seinem Affiliate bereits dann eine Provision aus, wenn der Besucher auf das Werbemittel klickt. Die Vergütung ist in diesem Fall allerdings in der Regel recht gering, sie beträgt üblicherweise nur wenige Cent. Zudem gibt es weitere Modelle, welche nicht unter Cost per Action fallen. Hier sind zum Beispiel die Abrechnungsmethoden Cost Per Thousand/Mille (CPT/CPM) oder Cost Per Impression (CPI) zu nennen.







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