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AIDA

Mit dem Kürzel AIDA bezeichnet man eine Formel, die bereits vor mehr als 100 Jahren entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit, nahezu jeden Verkaufsprozess zu optimieren, in dem dieser in vier verschiedene Schritte eingeteilt wird. Für jeden Schritt gibt es eigene Anweisungen, die der Werbetreibende befolgen sollte, um den maximalen Erfolg mit seiner Kampagne zu erzielen. Wer die AIDA-Formel erfunden hat, kann heute nicht mehr genau nachvollzogen werden. Fest steht, dass es ein amerikanischer Geschäftsmann war, der diese Marketingformel gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfand.

Kommen wir nun zur Praxis. Aus welchen Elementen besteht die AIDA Formel?

A = Attention

Der erste Buchstabe steht im englischsprachigen Bereich für Attention, auf Deutsch für Aufmerksamkeit. Um ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen zu können, muss beim potentiellen Kunden zunächst einmal Aufmerksamkeit erzeugt werden. Dies erreichen wir beispielsweise durch eine ausgeklügelte Überschrift, die seine Aufmerksamkeit einfängt.

I = Interest

Der zweite Buchstabe steht für Interest, auf Deutsch Interesse. Nachdem wir die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden für ein Produkt oder eine Dienstleistung eingefangen haben, dürfen wir diesen bildlich gesprochen nicht mehr von der Angel lassen. Wir müssen also nach der ersten Aufmerksamkeit, die in der Regel schnell abebbt, sein Interesse erhalten. Dies erreichen wir in einem Verkaufstext beispielsweise durch eine interessante Einleitung, die auf die Überschrift folgt.

D = Desire

Der dritte Buchstabe steht im Englischsprachigen für die Desire, auf Deutsch „Verlangen“. Wir haben also den potentiellen Kunden so weit gebracht, dass er unserem Angebot Aufmerksamkeit geschenkt hat den entsprechenden Werbetext (es kann sich hierbei auch um ein Werbevideo, einen TV-Spot etc. handeln) aufmerksam verfolgt. Nun besteht unsere Aufgabe darin, ein Verlangen zu erzeugen. Wir müssen dem Interessenten also suggerieren, dass er ohne unser Produkt - übertrieben gesagt - fortan nicht mehr leben kann. Er muss somit ein starkes Kaufinteresse bzw. ein Kaufverlangen entwickeln.

A = Action

Fehlt schließlich noch der letzte Buchstabe: Er steht für Action. Wir sind bereits fast an unserem Ziel angelangt. Der Kunde hat unser Angebot mit Aufmerksamkeit wahrgenommen, Interesse entwickelt und schließlich ein Kaufverlangen gezeigt. Nun müssen wir ihn an die Hand nehmen und ihm genau sagen, was er jetzt zu tun hat. Wir stellen also beispielsweise einen Kaufbutton zur Verfügung und animieren ihn dazu, genau jetzt diesen Button zu klicken und seinen Kauf abzuschließen. Sofern wir unsere Aufgaben gut gemacht haben und der Kunde all diese Schritte erfolgreich durchlaufen hat, sind wir mit der AIDA-Formel an unserem Ziel angelangt und haben einen Verkauf generiert.







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