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A/B Testing

Im Internet Marketing entscheiden oftmals kleine Details darüber, ob sich der gewünschte Erfolg einstellt oder eben nicht. Beispiel Webseite: Neben dem Textinhalt können hier auch Bilder, die Anordnung von Menüs, Farben, Hintergründe, Schriftarten und vieles mehr darüber entscheiden, ob sich der Besucher zurechtfindet und eine vordefinierte Handlung ausführt, oder ob er die Seite möglichst schnell wieder verlässt. Natürlich möchten wir Ersteres erreichen.

Um eine Webseite Stück für Stück immer weiter zu optimieren, wurde das so genannte A/B-Testing erfunden. Ohne genauer zu differenzieren spricht man hierbei auch von sogenannten Split-Tests. Grundgedanke hinter dem A/B-Testing ist, jeweils zwei verschiedene Versionen bzw. Varianten einer Webseite der Öffentlichkeit zu präsentieren, die sich immer nur in einem Detail voneinander unterscheiden. Somit können kleine Veränderungen direkt ihren Erfolg oder Misserfolg zeigen, und der Webmaster weiß immer, welche Veränderung für eine Steigerung der Besucherzahlen, der Conversion etc. verantwortlich ist.

Grundsätzlich kann das A/B-Testing in allen Bereichen des Onlinemarketings eingesetzt werden. So können beispielsweise neue Webdesigns auf ihre Wirkung und die Usability getestet werden, aber auch Benutzerführung und Navigation einer Webseite sowie alle neu eingeführten Features, zum Beispiel Filter und Suchfunktionen, Produktvergleiche, Rechner, Kaufbereitschaft usw.

Besonders beliebt ist das A/B-Testing, um das Potenzial von Landing Pages zu testen. Dabei handelt es sich um speziell konzipierte Verkaufsseiten, die über keine Menüfunktion verfügen und einzig darauf ausgerichtet sind, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Der Besucher soll hier möglichst von nichts abgelenkt werden, daher ist das Testen verschiedener Varianten von Landing Pages besonders sinnvoll. Ad Exchange

A/B-Testing in der Praxis

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, muss der eingehende Traffic beim A/B-Testing im Verhältnis 50:50 aufgeteilt werden. Eine Hälfte der Besucher wird auf die ursprüngliche Seite geleitet, die andere auf die geänderte Seite. Die Aufteilung wird dabei zeitgleich vorgenommen, da unterschiedliche Besuchszeiten das Ergebnis verfälschen könnten. Die Aufteilung des Traffics wird ohne Wissen der Nutzer durchgeführt, um jede Voreingenommenheit auszuschließen. Am Ende wird ausgewertet, welche der beiden Seiten bzw. Varianten der Seiten die besseren Ergebnisse gebracht hat.

Ergebnis A/B-Testing in der Praxis

Ein solches Ergebnis kann vielerlei Natur haben. Es kann eine Steigerung der Conversion angestrebt werden, z. B. durch den Klick auf einen Banner, eine Newsletteranmeldung oder auch die Bestellung von Waren bzw. Dienstleistungen. Moderne Softwareprogramme und Tools ermöglichen es außerdem, die Bewegung des Nutzers auf der Seite aufzuzeichnen und zu visualisieren. Somit kann festgestellt werden, ob eine bestimmte Variante der Seite eine bessere Benutzerführung ermöglicht. Zu guter Letzt gibt auch die jeweilige Besuchsdauer Aufschluss darüber, welche Variante der Seite besser beim Besucher ankommt.







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